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Stockhammer Installations GmbH Landeck und Samnaun, Installateur in Landeck und Samnaun
Stockhammer GmbH Landeck, Installateur LandeckStockhammer GmbH Samnaun, Installateur Samnaun

Da für Wärmepumpenheizungen mehrere Wärmequellen zur Auswahl stehen, ist eine fachgerechte Beratung über die bestgeeignete Wärmequelle von großer Wichtigkeit. Durch unsere langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Erdwärmeanlagen helfen wir Ihnen durch unser Know-how die vielen Vorteile einer richtig geplanten Erdwärmeheizung zu nützen. Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne!

Grundsätzlich gilt: Man sollte die Wärmequelle mit dem höchstmöglichen Temperaturniveau nutzen, denn nur sie bringt höchstmögliche Leistungen und so auch die niedrigsten Heizkosten.

Wärmequelle Wasser

Ist Grundwasser in vertretbarer Tiefe und Temperatur vorhanden, so erreicht man damit die höchsten Jahresarbeitszahlen (bewilligungspflichtig). Eine konstante Temperatur von +8°C bis +12°C garantiert einen optimalen Heizbetrieb. Das Grundwasser wird vom Förderbrunnen zur Wärmepumpe und von dort zum 15 Meter entfernten Sickerbrunnen geführt. Scheidet Grundwasser aus, bietet sich die Wärmequelle Erdreich an.

Wärmequelle Erdwärme - Direktverdampfung

Bei der Direkterwärmung zirkuliert das Arbeitsmittel (Kältemittel) der Wärmepumpe selbst als Wärmeträgermedium im Erdkollektor. Zwischenwärmetauscher und Soleumwälzpumpe entfallen. Mit dieser Variante erzielt man einen bis zu 15% besseren Wirkungsgrad als bei Soleanlagen!

Wärmequelle Erdwärme - Sole

Bei der Sole-Variante zirkuliert als Wärmeträgermedium Sole, welche die Wärme aufnimmt und zur Wärmepumpe leitet. Die Erdkollektoren können dabei auf verschiedene Arten verlegt werden:

  • Bei ausreichend Platz (Gartenfläche) sind Flachkollektoren die preisgünstigste Lösung. (Verlegefläche bei Neubauten ist ca. das 1,5- bis 2,0-fache der zu beheizenden Fläche.)
  • Bei weniger Platz bieten sich spiralförmige Künettenkollektoren oder Erdsonden (siehe Tiefenbohrungen) an. Die verschiedenen Varianten sind teilweise melde- oder auch bewilligungspflichtig.

Erdreich - Tiefenbohrungen

In eine vertikal ausgeführte Bohrung wird die Sonde (maximale Tiefe beträgt 120 m) eingeführt und der verbleibende Hohlraum wird mit einer gut wärmeleitenden Masse verpresst. Durch die in den Rohren zirkulierende Wärmeträger-Flüssigkeit wird dem Erdreich Wärme entzogen.
Bei der Tiefenbohrung muss in erster Linie Augenmerk auf die richtige Dimensionierung  gelegt werden, und es sind dabei die Auflagen und Vorschriften der zuständigen Wasserrechtsbehörde einzuhalten.

Wärmequelle Luft

Scheiden Grundwasser und Erdreich aus, so ist es überall möglich, die Außenluft als Wärmequelle heranzuziehen. Besonders geeignet auch für die Nachrüstung oder bivalent betriebene Anlagen. Durch die in der Wärmepumpe integrierte Abtaueinrichtung ist eine einwandfreie Funktion bis unter -18°C gegeben. Wir empfehlen dabei die Verwendung von Split-Geräten: Aufstellung der Wärmepumpe geschützt im Haus und Aufstellung des Verdampfers verlustfrei im Freien. Vorteile: keine Luftkanäle, dadurch leiser und besserer Wirkungsgrad.
Auswahl der Wärmepumpe

Bei Wärmepumpen-Anlagen ist eine genaue Dimensionierung besonders wichtig, denn überdimensionierte Geräte verursachen übermäßige Kosten und arbeiten mit einem niedrigeren Wirkungsgrad. Ebenso notwendig ist die exakte Berechnung des Wärmebedarfes.

Folgende Werte sind erfahrungsgemäß ungefähr zu erwarten (Wärmebedarf W/m²):

  • Altbau mit zeitgemäßer Wärmedämmung: 85 W/m2
  • Neubau mit guter Wärmedämmung: 60 W/m2
  • Niedrigenergiehaus: 40 W/m2


Die Heizungs-Vorlauftemperatur

Es gilt: Je niedriger die Temperatur der Wärmenutzungsanlage ist, umso höher ist die Leistungszahl der Wärmepumpe - und umso niedriger sind damit die Heizkosten.

Um dies zu erreichen, ist ein großflächiges Wärmeabgabesystem zu wählen. Ideal sind dafür Niedertemperatur-, Fußboden- und Wandheizungen geeignet (bis 35°C Vorlauftemperatur). Weiters garantiert Niedertemperatur-Strahlungswärme maximale Behaglichkeit. Bei einer Radiatorenheizung ist diese für max. 45°C Vorlauftemperatur auszulegen.

Betriebsweisen - Folgende Betriebsweisen sind möglich:

  • monovalent (nur WP): Die Wärmepumpe ist alleiniger Wärmeerzeuger. Sie deckt 100% des   Wärmebedarfs ab. Üblich bei Wärmequelle Wasser oder Erdwärme.
  • bivalent parallel monoenergetisch (WP und Elektroheizstab): Die Wärmepumpe deckt ca. 90% der Jahresheizarbeit ab. Der E-Heizstab wird nur bei Bedarf parallel zugeschaltet. Üblich bei Neubauten mit Wärmequelle Luft.
  • bivalent alternativ (WP und Brennstoffkessel): Die Wärmepumpe teilt sich die Heizarbeit mit einer zweiten Heizquelle. Nur bei Nachrüstung einer Wärmepumpe in ein Hochtemperatur Heizsystem.
  • im Sommer kühlen: Dies ist über die Wandheizung möglich. Fußbodenheizungen sollen zum Kühlen nicht unbedingt verwendet werden.

Vorteile auf einen Blick

  • optimales Wohnklima
  • niedrige Betriebskosten
  • absolut emissionsfrei
  • unabhängig und zukunftssicher
  • bequem und vollautomatisch

Installateur in Landeck, Installateur in Samnaun - Stockhammer Installations GmbH
Firma Josef Stockhammer & Sohn InstallationsgmbH Landeck - Marktplatz 11 - A 6500 Landeck - T. 05442/62405 - E-mail:office@stockhammer.biz
Josef Stockhammer GmbH Samnaun - Kirchweg 5 - CH 7563 Samnaun - T. +41 (0)81/8602200 - E-mail:office@stockhammer.ch